Über uns

Über uns

Wir sind fünf.
Und wir meinen es ernst.


Hinter der Praxis für Augenoptik und Optometrie steckt kein Konzern und keine Franchise-Kette. Sondern fünf Menschen, die jeden Tag in Gröbenzell zur Arbeit kommen — weil sie wirklich wissen wollen, wie es Ihren Augen geht.

Seit 1998. Mit über 50.000 Messungen und dem festen Glauben, dass hinter jedem ungelösten Sehproblem ein Mensch steckt, der eine Antwort verdient.

Unsere Philosophie

Eine Brille kann jeder machen.
Was uns unterscheidet:
Wir fragen zuerst, was hinter den Beschwerden steckt.

Sehschärfe ist nur ein Teil des Sehens. Das Gehirn ist der eigentliche Rechner — die Augen liefern nur die Rohdaten. Sind beide Augen nicht im Gleichgewicht, entstehen Kopfschmerzen, Erschöpfung, Lernprobleme, die kein gewöhnlicher Sehtest findet. Dafür nehmen wir uns Zeit: 60 bis 75 Minuten pro Untersuchung. Keine Hast, keine vorgefertigten Antworten.

UNSER TEAM

Die Menschen hinter Flegl

Christina Flegl

M.Sc. Clinical Optometry · Augenoptikermeisterin · Inhaberin · seit 1998

Es gibt Momente, die Christina Flegl nie vergisst. Die Momente, in denen Eltern weinen – nicht vor Sorge, sondern vor Erleichterung. Weil endlich jemand gesehen hat, was mit ihrem Kind wirklich nicht stimmt. Weil nach Jahren des Suchens plötzlich eine Antwort da ist.

1998 gründete sie die Praxis — mit einer Idee, die alle für verrückt hielten. Über 50.000 Messungen später treibt sie derselbe Gedanke an: In diesen Momenten weiß sie, dass sie keinen anderen Beruf lieber gemacht hätte.

Claudia van Hall

Augenoptikermeisterin · Über 30 Jahre Erfahrung · seit 2009 bei Flegl

Es gibt Menschen, auf die ist einfach Verlass. Immer. Claudia ist so jemand. Wer sie erlebt, merkt schnell: Hier ist jemand, der weiß, was er tut. Ruhig, durchdacht, präzise. Wo andere noch überlegen, hat Claudia oft schon eine Lösung.

Fachlich ist sie breit aufgestellt, auf höchstem Niveau: Sie begleitet Kinder im Myopiemanagement, ist Ansprechpartnerin in der Kinderoptometrie, löst komplexe Sehprobleme bei Erwachsenen und führt den großen Augenvorsorge-Check durch — von der Netzhaut bis zum Augeninnendruck.

Und dann ist da die Werkstatt: Was Claudia dort leistet, grenzt manchmal ans Künstlerische. Reparaturen, die andere aufgeben würden — sie findet einen Weg.

Hanne Beckmann

Optometristin (HWK) · Augenoptikermeisterin · Bachelor Professional · seit ca. 2021

Manche Menschen schauen hin, wo andere schon längst weggeschaut hätten. Hanne ist so jemand. Was sie auszeichnet, ist eine Genauigkeit, die man heute selten findet. Wer bei Hanne untersucht wird, spürt: Hier wird nichts übersprungen, nichts abgekürzt, nichts dem Zufall überlassen.

Sie versorgt anspruchsvolle Kontaktlinsen-Fälle — auch die, die woanders schon aufgegeben wurden — führt den Augenvorsorge-Check durch und hat sich tief in ein Thema eingegraben, das ihr am Herzen liegt: das Visualtraining. Gerade bei Kindern mit Leseschwierigkeiten kann das einen echten Unterschied machen.

Manuela Lis

Augenoptikergesellin · Das Herzstück unserer Praxis

Manche Menschen sind einfach da. Verlässlich, warmherzig, unverzichtbar. Manuela ist so jemand. Seit 1999 — also fast von Anfang an — ist sie ein Teil von Flegl Augenoptik. Sie hat die ersten Schritte mitgemacht, die Höhen und Tiefen, das Wachsen. Und sie ist geblieben. Das sagt alles.

Rufen Sie an oder buchen online, sprechen Sie oft zuerst mit Manuela. Sie hält alles zusammen — von Terminplanung über Einkauf bis Buchhaltung. Und sie hat ein außergewöhnliches Gespür dafür, was Menschen steht. Viele Stammkunden vertrauen ihrem Urteil seit Jahren blind.

Rigeat Legesse

Augenoptikergesellin · Frischer Wind & gutes Auge

Jedes gute Team braucht jemanden, der neue Energie mitbringt. Bei uns ist das Rigeat. Sie ist oft die erste Stimme am Telefon — freundlich, aufmerksam, verbindlich. Termine? Läuft. Organisation? Läuft. Und das alles mit einer Leichtigkeit, die man nicht lernen kann.

Die andere Seite sieht man buchstäblich: Rigeat hat einen Blick für Stil, der seinesgleichen sucht. Kommen neue Fassungen an, ist sie unser erstes Modell. Sie kümmert sich um die Werkstatt, ist beim Einkauf dabei und managt unser Marketing. Unsere Kunden schätzen ihre Stil-Sicherheit sehr.

Die Praxisgeschichte

Von 70 auf 150 Quadratmeter

1998

Am 26. Januar öffnet die Praxis in Gröbenzell. Alleine gestartet — mit einer Idee, die alle für verrückt hielten.

1999

Manuela Lis kommt als erste Mitarbeiterin dazu. Über 27 Jahre später ist sie bis heute dabei.

2000

Master of Science in Clinical Optometry am Pennsylvania College of Optometry. Nebenbei. Während die Praxis lief.

2009

Umzug in die heutigen Räume in der Puchheimer Straße 5 — von 70 auf 150 Quadratmeter.

Heute

Ein Team von fünf Menschen. Über 50.000 Messungen. Und immer dasselbe Ziel: die Augen wirklich verstehen.

Meine Geschichte

Wie alles begann

Ich war keine gute Schülerin

Mittelfeld. Oft hinten. Zweifelnd. Eine Teenagerin ohne Perspektive, die nicht wusste, wohin mit sich. Augenoptikerin wurde ich nicht aus Berufung, sondern aus einem einzigen klaren Gedanken: Ich wollte nicht im Büro sitzen. Ich wollte mit Menschen zu tun haben.

Was dann passierte, hätte ich nicht vorhersehen können.

Der Moment auf dem Pausenhof

Irgendwann in der Fachakademie — ich stand auf dem Pausenhof, hatte eine Freistunde — da hatte ich eine Vision. Nicht die romantische Art. Eher die unbequeme.

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Ich wollte eine Praxis, in der die Messung der Augen im Vordergrund steht. Nicht die Brille. Nicht der Umsatz. Nicht der nächste Kunde, der schon wartet, während ich noch mitten in einer Untersuchung stecke.

Ich wollte Zeit. Für jeden einzelnen Menschen. Für das, was wirklich dahintersteckt. Meine Freunde hielten das für eine bescheuerte Idee.

Banken, Bedenken und ein Vater, der glaubte

Ende 20, Frau, gerade fertig mit dem Meister — die Banken schickten mich weg. Zu wenig Kapital. Zu jung. Und dann noch: Frauen in dem Alter werden schwanger. Wer weiß, ob die den Kredit zurückzahlt. Viele schlaflose Nächte. Viele Absagen.

Einer glaubte an mich: mein Vater. Er half mir, Räume zu finden. Er stand hinter mir, als alle anderen rieten: Lass es bleiben.

Am 26. Januar 1998 eröffnete ich die Praxis. Im ersten Stock eines Gebäudes, in dem bereits ein Optiker und der ortsansässige Augenarzt waren. Restlos begeistert waren die beiden nicht. Elf Jahre sollten es dort werden.

Studium, Schulden, Schwangerschaft — und trotzdem

Zwei Wochen nach der Eröffnung kam eine Dozentin auf mich zu: Ich solle unbedingt den Master of Science in Clinical Optometry machen. Philadelphia, München, Schweiz. Zweieinhalb Jahre. Auf Englisch. Fünfstellige Kosten. Ich hatte gerade eine Firma eröffnet und Schulden. Ich sagte zu.

Was folgte, war der reinste Wahnsinn — im besten Sinne. Vorlesungen auf Englisch, Fachbegriffe im Pschyrembel nachschlagen, morgens um acht die erste Messung, abends um acht noch lernen. Dazwischen: Ich lernte meinen Mann kennen. 2003 kam mein Sohn. 2006 meine Tochter. Dazwischen eine schwere Lungenkrankheit, eine Wochenendehe, und ein Terminkalender, der nie leer war.

Manuela war von Anfang an dabei — und ist es bis heute. Sie hat damals auf meine kleinen Kinder aufgepasst, damit ich arbeiten konnte. So jemanden findet man nicht. Den behält man. Ich weiß heute nicht mehr, wie ich das alles bewältigt habe. Aber ich habe es.

Was mich antreibt

Es gibt Momente, die vergesse ich nie. Die Mutter, die weint — nicht vor Sorge, sondern vor Erleichterung. Weil endlich jemand gesehen hat, was mit ihrem Kind wirklich nicht stimmt. Weil nach Jahren des Suchens plötzlich eine Antwort da ist.

Das Kind, das als Schulversager abgestempelt war — und durch die richtige Brille die Kurve bekommen hat. Der Erwachsene, der seit Jahren Kopfschmerzen hat und zum ersten Mal hört: Das hat einen Grund. Und wir können etwas tun.

In diesen Momenten weiß ich, dass ich keinen anderen Beruf lieber gemacht hätte.

Heute

Aus 70 Quadratmetern sind 150 geworden. Aus einer Einzelkämpferin ein Team von fünf Menschen, das ich mir nicht mehr wegdenken kann. Aus den ersten Messungen sind über 50.000 geworden.

Mein Sohn schließt nächstes Jahr sein Medizinstudium ab. Meine Tochter studiert Psychologie. Zwei Menschen, die mitgetragen haben, was diese Praxis an manchen Tagen bedeutet hat — und die ihren eigenen Weg gefunden haben. Ich genieße diese neue Freiheit. Mit Dankbarkeit. Und mit dem festen Willen, noch lange nicht fertig zu sein.

Auszeichnungen & Kooperationen

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